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Laufende Diplomarbeiten und Dissertationen

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick von den laufenden Diplomarbeiten und Dissertationen am AECC Chemie. Sie sind auf der Suche nach einem Diplomarbeitsthema? Eine Liste offener Themen finden Sie in den Ausschreibungen.


Diplomarbeit

Student-Scientist Partnerships – Wie erfahren SchülerInnen ihre Beteiligung an sozialwissenschaftlichen Forschungsprozessen?

Johannes Ickelsheimer

Die Diplomarbeit ist in das Forschungsprojekt Sparkling Science „Verstehendes Lernen durch Concept Cartoons“ von Rosina Steininger eingebettet. Prinzipiell soll es um das Erfassen der Schüler- und Schülerinnenerfahrungen in Bezug auf ihre Erlebnisse von Wissenschaft gehen, inwieweit die SchülerInnen ihr Involviert-Sein in Forschung erleben und darstellen und welchen Sinn sie für sich darin sehen.

Als Erhebungsinstrument bieten sich Zeichnungen an, die über die dokumentarische Methode nach Ralf Bohnsack ausgewertet werden können. Denn über die dokumentarische Interpretation eines Bildes gelingt es, an implizites Wissen der SchülerInnen zu kommen, welches sonst nur schwer nachzuvollziehen ist. Demzufolge bietet die dokumentarische Methode über eine Bildanalyse die Möglichkeit, Auskunft und Informationen über die Involviertheit der SchülerInnen in Forschung zu bekommen.

Der Arbeitsauftrag an die SchülerInnen könnte wie folgt lauten: „Zeichne für außerirdische Wesen, wie du im Projekt Sparkling Science am Prozess beteiligt warst!“ oder: „Versuche Außerirdischen sichtbar / begreifbar zu machen, wie du im Projekt mitgearbeitet hast!“


Diplomarbeit

Smartphones und Apps im Chemieunterricht

Dalma Kertéz


Diplomarbeit

Inquriy lernen im naturwissenschaftlichen Labor an Schulen - die Sicht der SchülerInnen (im Projekt von DI Mag. Brigitte Koliander)

Anna Wagner


Dissertation

Lernvoraussetzungssensitiver Unterricht

Mag. Gerhard Kern

Welche Effekte hat lernvoraussetzungssensitiver Unterricht auf das konzeptionelle Verstehen, die Behaltensleistung und das fachbezogene Selbstkonzept von SchülerInnen?


Dissertation

Laborpraxis im Chemieunterricht – Ziele und Wege österreichischer Lehrer/innen

DI Mag. Brigitte Koliander

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Erwartungen und Erfahrungen österreichischer Chemielehrer/innen im Bezug auf Laborpraxis im Vergleich zu den Ergebnissen  internationaler fachdidaktischer Forschung. Was können Praxis und Wissenschaft einander sagen, welche gemeinsamen Erkenntnisse gibt es, wo sind die Sichtweisen unterschiedlich? Für die Sichtweise der Praktiker/innen werden etwa 100 schriftliche Berichte von Lehrer/innen, die im Rahmen des Unterstützungssystems IMST in den Jahren 2000 – 2009 veröffentlicht wurden (IMST, 2009) und Unterrichtserfahrungen dokumentieren, analysiert. Es werden Typengruppen beschrieben. Im nächsten Schritt werden einige der Projekte für Fallanalysen ausgewählt und die Erwartungen und Erfahrungen der Lehrer/innen im Rückblick durch Interviews erhoben.

Ziel der Arbeit ist,

  • die Sichtweisen der Praktiker/innen und die Sichtweisen der fachdidaktischen Forschung am konkreten Fall „Laborpraxis“ dazustellen;
  • unter Einbeziehung von Forschungsergebnissen Handlungsmöglichkeiten für Lehrer/innen aufzuzeigen;
  • die Deutungen der Lehrer/innen für Forscher/innen sichtbar und nach Möglichkeit für die weitere Forschung fruchtbar zu machen.

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Dissertation

Inquiry-based learning environments to welcome the diversity of a chemistry class

Mag. Sandra Puddu

Inquiry-based learning environments have the potential to deal with the diverse learning needs of students surfacing also in science classrooms. As inquiry-based science education facilitates the engagement of students across the ability range, it is often recommended by experts in science education. Suitable inquiry-based learning environments have to be designed and successively implemented in science classrooms according to the students’ individual needs to welcome their diversity. Accompanying research is needed to determine the conditions that are conducive and relevant for successful implementation of inquiry-based learning environments in diverse science classrooms. I have decided to take a closer look at this question at classroom level to be highly detailed about the conditions surfacing in a diverse classroom. A case study has thus been carried out with a group of ninth-grade urban business school students to observe and analyze the challenges to be dealt with in a diverse class when implementing inquiry-based learning. Besides video and audio recordings, field notes and interviews, the questionnaire “Views on Scientific Inquiry” (VOSI) as well as questionnaires concerning academic self-concept and attitude towards science were used. In addition, the students’ task sheets enrich the dense picture I have gained of the inquiry-based work done in this diverse class. The results of the case study show specifically how important it is for a teacher to know the students’ individual learning needs and how to scaffold the inquiry-based learning tasks in relation to the students’ language and attainment levels. Student diversity will be illustrated in detail by the empirical data and it will be shown how the inquiry-based learning environment has welcomed their diverse needs.


Österreichisches Kompetenzzentrum für Didaktik der Chemie
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