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Diplomarbeit

Revolutionäre Entdeckungen in der Chemie und wie sie die Welt verändern

Jennifer Anzlin

In wie weit beziehen österreichische ChemielehrerInnen die Wissenschaftsgeschichte mit in ihren Unterricht ein?
In wiefern verändert das Einbinden der Wissenschaftsgeschichte die Vorstellung der SchülerInnen von der Natur der Naturwissenschaften?


Dissertation

Mädchen an höheren technischen Schulen

DI Gerda Haider

Wann und warum entscheiden sich Mädchen für eine technisch-naturwissenschaftliche Ausbildung?
Welche Faktoren spielen bei der Entscheidung eine Rolle?


Diplomarbeit

Student-Scientist Partnerships – Wie erfahren SchülerInnen ihre Beteiligung an sozialwissenschaftlichen Forschungsprozessen?

Johannes Ickelsheimer

Die Diplomarbeit ist in das Forschungsprojekt Sparkling Science „Verstehendes Lernen durch Concept Cartoons“ von Rosina Steininger eingebettet. Prinzipiell soll es um das Erfassen der Schüler- und Schülerinnenerfahrungen in Bezug auf ihre Erlebnisse von Wissenschaft gehen, inwieweit die SchülerInnen ihr Involviert-Sein in Forschung erleben und darstellen und welchen Sinn sie für sich darin sehen.

Als Erhebungsinstrument bieten sich Zeichnungen an, die über die dokumentarische Methode nach Ralf Bohnsack ausgewertet werden können. Denn über die dokumentarische Interpretation eines Bildes gelingt es, an implizites Wissen der SchülerInnen zu kommen, welches sonst nur schwer nachzuvollziehen ist. Demzufolge bietet die dokumentarische Methode über eine Bildanalyse die Möglichkeit, Auskunft und Informationen über die Involviertheit der SchülerInnen in Forschung zu bekommen.

Der Arbeitsauftrag an die SchülerInnen könnte wie folgt lauten: „Zeichne für außerirdische Wesen, wie du im Projekt Sparkling Science am Prozess beteiligt warst!“ oder: „Versuche Außerirdischen sichtbar / begreifbar zu machen, wie du im Projekt mitgearbeitet hast!“


Diplomarbeit

Chemieunterricht im Spannungsfeld von fachlichem Anspruch und bestehenden SchülerInnenvorstellungen

Markus Idlhammer

Die Hypothese ist, dass ein an den lernpsychologischen Voraussetzungen orientierter Einführungsunterricht dabei behilflich sein kann, bestimmte SchülerInnenvorstellungen bewusst zu machen oder sogar zu ändern. Dies könnte in weiterer Folge bewirken, dass Grundlagen, wie sie im Chemieunterricht vorgesehen sind, besser verstanden werden und  entsprechende Anwendung finden.

Es sollen, basierend auf einer selbst entwickelten Fragebogenuntersuchung (prä, post, follow-up), folgende Fragen beantwortet werden:

  • Welche SchülerInnenvorstellungen sind vorhanden?
  • In wie weit stimmen die Ergebnisse der Auswertung mit den Ergebnissen anderer Studien überein?

Zusätzlich soll, basierend auf Unterrichtsbeobachtungen, noch folgende Frage geklärt werden:

  • Wie sind die Übergänge von den Alltagsvorstellungen zu den wissenschaftlichen Konzepten beschaffen?

Diplomarbeit

Was denken SchülerInnen beim Experimentieren?

Renate Jonke

Wie weit greifen SchülerInnen beim Experimentieren auf Vorwissen zurück?
Welche Präkonzepte werden beim Experimentieren aktualisiert?


Dissertation

Lernvoraussetzungssensitiver Unterricht

Mag. Gerhard Kern

Welche Effekte hat lernvoraussetzungssensitiver Unterricht auf das konzeptionelle Verstehen, die Behaltensleistung und das fachbezogene Selbstkonzept von SchülerInnen?


Dissertation

Laborpraxis im Chemieunterricht – Ziele und Wege österreichischer Lehrer/innen

DI Mag. Brigitte Koliander

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Erwartungen und Erfahrungen österreichischer Chemielehrer/innen im Bezug auf Laborpraxis im Vergleich zu den Ergebnissen  internationaler fachdidaktischer Forschung. Was können Praxis und Wissenschaft einander sagen, welche gemeinsamen Erkenntnisse gibt es, wo sind die Sichtweisen unterschiedlich? Für die Sichtweise der Praktiker/innen werden etwa 100 schriftliche Berichte von Lehrer/innen, die im Rahmen des Unterstützungssystems IMST in den Jahren 2000 – 2009 veröffentlicht wurden (IMST, 2009) und Unterrichtserfahrungen dokumentieren, analysiert. Es werden Typengruppen beschrieben. Im nächsten Schritt werden einige der Projekte für Fallanalysen ausgewählt und die Erwartungen und Erfahrungen der Lehrer/innen im Rückblick durch Interviews erhoben.

Ziel der Arbeit ist,

  • die Sichtweisen der Praktiker/innen und die Sichtweisen der fachdidaktischen Forschung am konkreten Fall „Laborpraxis“ dazustellen;
  • unter Einbeziehung von Forschungsergebnissen Handlungsmöglichkeiten für Lehrer/innen aufzuzeigen;
  • die Deutungen der Lehrer/innen für Forscher/innen sichtbar und nach Möglichkeit für die weitere Forschung fruchtbar zu machen.

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Diplomarbeit

Forschendes Lernen an den beiden außerschulischen Lernorten Science Space und TU-Mitmachlabor

Andrea Krutzler

Zentrale Fragen:

  • Welche Kriterien forschenden Lernens werden an den beiden außerschulischen Lernorten erfüllt?
  • Welche Kompetenzen der SchülerInnen helfen ihnen, im Projekt Science Space forschend zu lernen?
  • Welche Kompetenzen entwickeln sie zusätzlich?
  • Welche Aussagen lassen sich dadurch über den Lernprozess/ die Lerntypen beim forschenden Lernen treffen?

Diplomarbeit

Was ist schwer beim Lernen von Chemie? SchülerInnenvorstellungen am Beispiel des Klimawandels

Christiane Mauthner

Übernehmen SchülerInnen für sie neue naturwissenschaftliche Konzepte nachhaltiger wenn ihre bisherigen Vorstellungen (Präkonzepte) im Unterricht erhoben und berücksichtigt werden?


Diplomarbeit

Angemesene Experimente für junge Kinder

Julia Schleritzko

Analyse von bestehenden "Anleitungen" für das Experimentieren für verschiedene Altersgruppen (Kindergarten, Volksschule, Sekundarstufe 1).
Wie gehen Kinder verschiedener Altersgruppen mit offenen Experimentieranleitungen um?
Welche entwicklungspsychologischen Voraussetzungen müssen beachtet werden?


Dissertation

Concept Cartoons im Chemieunterricht und in der Aus- und Weiterbildung von ChemielehrerInnen (Arbeitstitel)

Mag. Rosina Steininger

Als Diagnoseinstrument zur Erhebung von Prä- und Fehlkonzepte von Lernenden im Naturwissenschaftsunterricht geschaffen, sind Concept Cartoons eine Art Unterrichtsimpuls, der Gesprächsanlässe bieten soll: Die Lernenden werden aufgefordert, zu den einzelnen Aussagen der dargestellten Personen Stellung zu nehmen und ihre eigenen Vermutungen zu formulieren.

Ziel der Dissertation ist es, in einem ersten theoretischen Teil einen Überblick über die Verwendung von Concept Cartoons in unterschiedlichen Kontexten und der bereits vorhandener Literatur zu geben. Im Anschluss an eine Analyse bestehender Concept Cartoons sollen theoriegeleitet eigene Concept Cartoons entwickelt werden. Im empirischen Teil der Arbeit soll der Einsatz dieser Concept Cartoons sowohl im Unterricht als auch in der Lehreraus- und -fortbildung untersucht werden.


Diplomarbeit

Alltagssprache versus Fachsprache im Chemieunterricht

Karin Steinmetz

Können SchülerInnen durch eigenständiges Erarbeiten von Fachwissen in Kleingruppen ihre Alltagssprache zu einer Fachsprache weiterentwickeln?
Kann die auf diese Weise erlernte Fachsprache auch nach längerer Zeit ohne Beschäftigung mit dem jeweiligen Inhalt von den SchülerInnen angewendet werden?


Dissertation Puddu

Inquiry und Lernwerkstatt Naturwissenschaften
Aufbau und Nutzen für die LehrerInnenaus- und Fortbildung

Mag. Sandra Puddu

Die Arbeit zur Lernwerkstatt Naturwissenschaften stellt eine Kooperation des AECC Chemie mit dem AECC Biologie (Mag. Erika Keller) dar.

Dieser Teil des Dissertationsprojekts hat seinen Schwerpunkt in der theorie- und forschungsbasierten Konzeptentwicklung und dem Aufbau einer Lernwerkstatt Naturwissenschaften sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung von LehrerInnenfortbildung.

Was ist eine Lernwerkstatt Naturwissenschaften?

LehrerInnenfortbildung

Der zweite Teil des Dissertationsprojekts ist eine Kooperation mit DI Mag. Brigitte Koliander und legt den Fokus auf die Umsetzung von Inquiry in der Schule und der Entwicklung der Kompetenzen, die zur Durchführung von forschendem Lernen notwendig sind.


Österreichisches Kompetenzzentrum für Didaktik der Chemie
Universität Wien

Porzellangasse 4
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