Diplomarbeit

 

Argumentation von SchülerInnen zum Einsatz von Gentechnologie 
Klemens Wernisch

Die vorliegende Arbeit bewegt sich im Foschungsfeld, das sich im Laufe der letzten Jahre in der deutschsprachigen Didaktik unter dem Begriff „Natur der Naturwissenschaften NdN“ (englisch: „nature of science NOS“) entwickelt hat. Dabei leistet die Arbeit einen Beitrag im Bereich der umwelt- bzw. bioethischen Aspekte und orientiert sich an den Fragen aus "VOSTS" (Views on Sience, Technology and Society) von Aikenhead, Ryan und Fleming (1989) sowie an "SET" (Schule Ethik Technologie) von Schallies, Wellensiek und Lembens (2000).  Es handelt sich um eine Interventionsstudie in der Sekundarstufe II im fächerübergreifenden Unterricht in Biologie und Chemie. Dabei werden didaktische und unterrichtsmethodische Aspekte einer Fallstudie im entscheidungsorientierten Unterricht (Kaiser, 1983) beleuchtet.   Am Beispiel der Gentechnologie als mögliche Umwelttechnik in der Lebensmittelproduktion – genauer im Pflanzenbau – wird der Entwicklung der moralischen Diskurs- und Urteilsfähigkeit von SchülerInnen nachgegangen. Dabei werden sowohl die Konstanzer Methode der Dilemmadiskussion (KMDD) als auch der ›Moralisches Urteil‹ - Test (MUT) nach Lind (1978; 2009) angewendet.  Neben der beschriebenen Forschungsaufgabe soll diese Untersuchung einen Beitrag zur Weiterentwicklung eines vom Autor bereits erprobten Curriculums zum Thema „Lebensmittel und Biotechnolgie“ leisten. Damit ist diese Arbeit im Lichte der Aktionsforschung (Altrichter & Posch, 2007) zu betrachten.

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